Arbeitslos Urlaub


Jeder Mensch hat ein Recht auf Urlaub und Freizeit. Auch wer arbeitslos Urlaub verbringen möchte, der hat ein Recht auf seinen Urlaub, auch wenn dieses im Falle der Arbeitslosigkeit keinen zwingenden Anspruch auf Urlaub beinhaltet. Es gibt allerdings einige Dinge zu beachten, wenn man arbeitslos Urlaub machen möchte.

 

Zunächst ist es in jedem Fall zwingend erforderlich, dass die zuständige Agentur für Arbeit über den geplanten Urlaub des Arbeitslosen informiert wird. Hierzu gibt es eine sinnvolle Frist von ca. einer Woche vor dem Urlaub. Wichtig ist, wenn man arbeitslos Urlaub beantragt hat, dass man darauf wartet, dass der zuständige Mitarbeiter der Agentur für Arbeit grünes Licht gibt für den beantragten Urlaub. Erst dann kann man ohne negative Folgen als Arbeitsloser in den Urlaub fahren. Gründe, die gegen einen Urlaub bei Arbeitslosigkeit sprechen können allerdings sein, dass ein Vorstellungsgespräch oder die Aufnahme einer Beschäftigung durch den Urlaub negativ beeinflusst werden oder verzögert werden. In diesen Fällen kann der Urlaub bei Arbeitslosigkeit nicht genehmigt werden. Ein Urlaub kann von der Agentur für Arbeit auch maximal für sechs Wochen am Stück innerhalb eines Kalenderjahres genehmigt werden, so will es das Gesetz. Die Zahlung des Arbeitslosengeldes setzt bei einem solch langen Urlaubszeitraum allerdings ab der dritten Urlaubswoche aus. Wenn man arbeitslos Urlaub macht muss man nach den ersten drei Wochen Urlaub auch auf seinen Versicherungsschutz über die Agentur für Arbeit bangen, da dieser wie das Arbeitslosengeld auf drei Wochen Urlaub beschränkt ist. Hier ist es sinnvoll mit der zuständigen Krankenkasse das Gespräch zu suchen.

 

Wer diese Regeln missachtet, wenn er arbeitslos Urlaub macht,  der setzt gezahlte Leistungen aufs Spiel und muss unter Umständen Sozialleistungen an die Agentur für Arbeit zurückzahlen. Weitere Informationen gibt es bei der Agentur für Arbeit unter der Nummer: 0800 4 5555 00.